Blumenschau Halbinsel Buona

Text Esther Feucht / Fotos Ruedi Feucht

Eine kleine Gruppe von 6 FVF-Mitglieder mit zwei dazugehörigen Partnern und zwei Gästen fuhren mit dem Auto von Fägswil nach Buonas. Im Restaurant Wildenmann, das am Zugersee liegt, gab es ein feines Mittagessen. Danach war ein Besuch mit Führung im Landschaftspark Buonas angesagt mit Esther Iten, ehemalige Leiterin des Schulungs- und Konferenzzentrum Roche ForumBuonas.

Sie begrüsste unsere kleine Gruppe herzlich beim Eingang vom Schulungszentrum und erzählte uns interessantes über die Architektur des Gebäudes, deren Nutzung, Farbkonzept und vieles mehr rund um den Betrieb und Pflege der Gebäude und der Gartenpflege der Halbinsel Buonas. Die über hundert Jahre alte Parkanlage ist ehemaliger Sitz eines Adelsgeschlechts und ist aus regionaler Sicht von heimatgeschichtlichem Wert. Sie hat sich als Privatbesitz ohne Nutzungsverpflichtung zu einem ökologischen wertvollen Reservat entwickelt. Durch die Umgestaltung in eine Parkanlage im englischen Landschaftsgartenstil besitzt sie seit Ende des 19. Jahrhunderts kulturhistorischen Wert. Heute ist die Halbinsel mit Schlossanlagen und Park im Besitz der Firma F. Hoffman-La Roche AG und die Erhaltung dieses Kleinods in deren Verantwortung. Es wird vermutet, dass der Name «Buonas» zusammengesetzt ist von den beiden Begriffen «Buche und Nase». Nase – Halbinsel am Zugersee.

Unser Rundgang begann bei trockenem Wetter, ab und zu schaute die Sonne scheu hinter den Wolken hervor und in den letzten 10 min. regnete es leicht. Das Wetter unterstrich die schöne, manchmal mystische Stimmung und wohl-tuende Ruhe. Die Vögel sangen ihre Lieder, das weiche sanfte sattgrüne Moos zwischen den Bäumen liess uns wie auf Wolken laufen, die versteckten «Kraftorte» spendeten uns Ruhe und Gelassenheit. Wir spazierten an blühenden Azaleen vorbei, wir bestaunten mächtige schöne uralte Bäume, deren Blattwerk in so unterschiedlichen Farben leuchteten.

Bewunderten die satten und bunten Blumenwiesen – ein Paradies für Bienen und Insekten. Und immer wieder erfreute uns der wunderschöne Blick durch die Bäume auf den Zugersee. Im Hintergrund war die Rigi und in der Ferne die Berner Alpen zu sehen. Ein zauberhafter Ort!

Wir verabschiedeten uns herzlich und dankend von Esther Iten, die uns so gekonnt durch «ihr ehemaliges» Paradies führte und ihr Wissen über die Halbinsel mit uns teilte. Danke für den schönen Tag, er wird mir und den anderen Teilnehmern bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben. Nächste Gelegenheit, diese Halbinsel zu besuchen wird im Herbst 2019 sein. (Sam Fuin, das Sommerwendefest der Kelten im Schlosspark Buonas) oder im Frühling 2020, an den beiden Tagen der offenen Tür. Wir werden dazu eine Einladung erhalten. Kommt doch nächstes Jahr mit.