Sie sind hier

>> Kultur & Bildung  >> 2009 Ausflug 

  |  

Links

  |  

Gästebuch

  |  

Kontakt

  |  

Impressum

  |

2009 Juni Ausflug zum Kloster in der Au

 

von Margrith Rotach

Gemeinsam unterwegs zu neuen und alten Stationen auf dem Pilgerweg

Wenn Frauen eine Reise tun, können sie was erzählen. So geht es mir heute, wenn ich über diesen Ausflug berichten will.
Die Reise beginnt beim St. Meinrad. In der Kapelle hören wir kurz die Geschichte des Benediktinermönches. Bei Regen sind wir dann losgepilgert. Die bunten Schirme sahen lustig aus, wie sie am Fusse des Etzels Richtung Egg vorbeitanzten. Dort erwartete uns ein Team der "Eintracht", ein Dorfladen, Mittagstisch, Kaffee und ein Treffpunkt für Alle (ähnlich dem Rosa-Haus in Fägswil). Wir genossen dort ein feines Mittagessen samt Dessert. Dabei hörten wir, wie die Ideen der Eintracht entstanden sind.

Später fuhren wir mit den Autos zum Frauenkloster in der Au bei Einsiedeln. Hier geht der Pilgerweg vorbei. Schwester Michaela zeigt uns die wunderschöne Kapelle. Die Fenster zum Wald sehen aus wie Gemälde in grün, gelb und blau.
Die Geschichte des Klosters erzählt uns die Schwester und zeigt uns Dias aus ihrem Klosterleben. "Uns gibt es schon lange, mindestens 700 Jahre. Wir wurden als Waldschwestern benannt. Damals nannte man die Gegend um Einsiedeln den finsteren Wald, der er auch war. Wir wohnten in verschiedenen Häuschen. Später taten wir uns zusammen und gründeten das Kloster Au." Die Nonnen leben heute noch nach den Regeln des heiligen Benedikt: Arbeite und bete. Das tun sie auch bis vor kurzem haben die Nonnen rund um die Uhr gebetet. Für die ganze Welt, für dich, für mich. Man kann ihnen ein Anliegen mitteilen und sie übernehmen die Fürbitten. Das hat mich sehr beeindruckt. Leider ist der Nachwuchs sehr gering, sodass die Schwestern fürs Beten auswärtige Unterstützung brauchen. Um 16 Uhr verlässt uns Schwester Michaela, sie geht zum Gebet.
Während unserem Klosterbesuch wurde das Wetter immer besser. Berührt und bereichert verlassen wir das Kloster und "pilgern" modern mit dem Auto heimwärts. In der "Luegeten" gibt es einen Halt um bei einem Z'Vieri die wunderbare Zürisee-Landschaft zu unseren Füssen zu geniessen.

Das war ein reicher Tag, Kulturelles, Soziales und ein Stück(lein) Pilgerweg habe ich erfahren und genossen.
Danke an die Organisatorinnen.


Fägswil 15.7.2009